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Tödliche
Gefahr
Mikronesien, die
Niederländischen Antillen oder das Great Barrier Reef –
dies sind nur einige der schönsten Tauchreviere auf der Welt.
Ein Universum voll Farben, fremdartiger Schönheit und
unbekannter Kreaturen. Doch gerade letztere sind es, die den
Ausflug ins Wasser für Schwimmer, Schnorchler und Taucher zu
einem gefährlichen oder sogar tödlichen Erlebnis machen
können.
Die einen kommen
zumindest mit Blick auf ihren Namen unscheinbar daher: so z.
B. der Kaninchenfisch, der Blatt-Samtfisch oder der Pfaffenhut.
Andere dagegen bringen direkt zum Ausdruck, was von ihnen zu
halten ist: Teufelsfisch, Feuerwurm oder Giftzangen-Seeigel.
Sie und viele ihrer Unterwasserkollegen eint, dass sie mit
Giftstacheln, Giftzähnen, toxischem Schleim, Nesselgiften
oder mit mechanischen Einrichtungen wie rasiermesserscharfen
Gebissen und stachelbewehrten Schwänzen jeden Ausflug ins
Wasser zur persönlichen Katastrophe machen
können.
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Wir alle haben
Respekt vor Haien, treten nicht mit Absicht auf einen Seeigel
und kennen die Geschichten von Giftquallen, die einen Menschen
binnen Minuten lähmen und dann töten können. Doch immer
wieder passiert es, dass Urlauber und Reisende von
gefährlichen Meeresbewohnern mehr oder minder schwer verletzt
werden. Dafür muss nicht einmal der exotische Tauchurlaub
herhalten. Im Mittelmeerraum reicht schon die nähere
Bekanntschaft mit einem im Flachwasser liegenden
Petermännchen, einem Grundfisch, dessen fünf bis sieben
Giftstacheln auf der vordersten Rückenflosse Ursache für
stärkste Schmerzen sein können.
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Was muss nun im Fall einer
solchen Begegnung getan werden? Oder was darf umgekehrt auf
gar keinen Fall getan werden? Welche Meerestiere sind
überhaupt gefährlich? Wie unterscheiden sie sich von anderen
Unterwasserorganismen und worin besteht überhaupt ihr
Gefährdungspotenzial? Über diese und viele weitere wichtige
Fragen informiert das Kosmos Handbuch der gefährlichen
Meerestiere. Es sind Hunderte von Fischen, Schlangen,
Seeigeln, Nesseltieren, Kraken, Krebsen, Würmern und
Schnecken, deren Berührung für den menschlichen Körper
teils mit fatalen Folgen verbunden ist, und die das Handbuch
in Aussehen, Lebensweise und Vorkommen
vorstellt.

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Auf 640 Farbfotos sind die
einzelnen Organismen sortiert nach Tiergruppen, Art der von
ihnen ausgehenden Gefährdung (z.B. aktiver/passiver
Gifteinsatz) oder Art der Toxine (z.B. Tetradotoxin /
Ciguatoxin / Paluatoxin usw.) aufgeführt. 230
Verbreitungskarten illustrieren, wo wir den einzelnen Arten
überhaupt begegnen können. Eine ausführliche Einleitung
informiert über die Hintergründe und grundlegenden Fragen zu
gefährlichen Meeresorganismen. Mit dem Handbuch liefert der
Kosmos Verlag in bekannter Manier ein profundes und wertvolles
Wissenskompendium, welches vielleicht sogar dazu beitragen
kann, einem Menschen irgendwann das Leben zu retten.
Prädikat: besonders empfehlenswert!
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Das
Kosmos Handbuch Gefährliche
Meerestiere Kosmos Verlag
320 Seiten, 640 Farbfotos, 230 Verbreitungskarten, Hardcover ISBN
978-3-440-10945-8
Preis € 29,90
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