Moby Dick
Ein Pop-Up-Buch

Manche Bücher muss man einfach haben – und nicht immer nur deshalb, weil man selbst sie so gut findet. Die neueste Version des Romanklassikers "Moby Dick" zählt zu den Büchern, mit denen man guten Gewissens auch einfach nur andere beeindrucken kann. Und das, obwohl das Buch nur 12 Seiten hat.  

Verwirrt? Zu Recht! "Moby Dick" auf gerade mal 12 Seiten und das soll auch noch gut sein? Und wie gut das ist. Ab Seite Zwei öffnet sich nämlich eines der ersten von insgesamt sechs opulenten Großszenarien, die die Geschichte von Kapitän Ahab und dem Weißen Wal in einer plastischen Form zusammenfassen, wie es sie – jenseits von Film und Fernsehen – noch nicht gegeben hat.

Vor dem faszinierten Leser bzw. Betrachter erhebt sich das Segelschiff Pequod mit voller Takelage aus dem Buch. Hier beginnt auch die Geschichte des angehenden Matrosen Ismael, der auf dem Walfänger anheuert, um sich "den nassen Teil der Welt anzuschauen". 
Was folgt, ist die wohl kondensierteste Form des ursprünglich 900 Seiten und 135 Kapitel starken Romans von Hermann Melville, die es auf dem internationalen Buchmarkt gibt. Das bedeutet besonders  für junge Leser bzw. Betrachter, dass ihnen schon ein Erwachsener die grundsätzliche Geschichte von "Moby Dick" zusammenfassen sollte.

Mit dem notwendigen und grundsätzlichen Handlungswissen ausgestattet, darf dann gezogen, auseinandergefaltet, aufgeblättert, gedreht und umgeknickt werden, dass sich die Seiten nur so biegen. Denn genau das sollen sie auch. Nur so erscheint Kapitän Ahab in 3D, sehen wir den Weißen Wal aus dem Meer auftauchen, verfolgen wir den dramatischen Untergang der Pequod und erleben wir schließlich die Rettung des einzigen Überlebenden dieses Dramas: des jungen Matrosen Ismael, der die Geschichte von Moby Dick in die Welt hinausträgt. Eine Lesevergnügen ohnegleichen... 

Moby Dick
Ein Pop-Up-Buch

Knesebeck Verlag

28,0 x 23,0 cm, Gebunden, 12 Seiten

Erscheinungsdatum: September 2009

ISBN 978-3-86873-136-1

Preis: 24,95 € (D)

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